WOHNUNGSMARKT IN BERLIN : Wer neu einzieht, zahlt deutlich mehr

URBANE NOMADEN

In Berlin zieht jährlich jeder fünfte Haushalt innerhalb der Stadt um. In den vergangenen Jahren ließ die Völkerwanderung nach: 1998 wurden 453 376 Wohnungen gewechselt, 2007 waren es nur noch 349 636. Trotz der Mobilität sind die meisten Berliner heimattreu. 50 bis 70 Prozent der Haushalte ziehen innerhalb des eigenen Bezirks um. Und wer sich weiter hinauswagt, bleibt überwiegend im Nachbarbezirk hängen.

MIETENENTWICKLUNG

Im Jahr 2008 sind die Mieten in der Stadt um durchschnittlich 2,8 Prozent gestiegen. Das ergab eine Marktanalyse des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen. Bei Neuvermietungen werden deutliche Preisaufschläge fällig, besonders in Innenstadtlagen: Wer im Bezirk Mitte einen Neuvertrag abschließt, zahlt durchschnittlich 14 Prozent mehr als der Vormieter, in Friedrichshain-Kreuzberg 12,88 Prozent mehr. Etwa 85 Prozent der Berliner wohnen zur Miete. Tsp

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