Berlin : Woran glauben die Deutschen?

Claudia Keller und Matthias Drobinski im Tagesspiegel-Salon

Ist Deutschland ein religiöses Land? Und wenn ja: Woran glauben die Deutschen? Tagesspiegel-Redakteurin Claudia Keller und Matthias Drobinski („Süddeutsche Zeitung“) sind mit dieser Frage durch die Republik gereist: ins Allgäu und nach Berlin, zum Yoga-Zentrum und zur evangelikalen Mega-Church, zu jüdischen und muslimischen Familien, zu Käßmann-Fans und Pius-Brüdern. Sie haben Gläubige, Halbgläubige und Zweifler gefragt, woran sie glauben und wer sie dazu gebracht hat. Und haben festgestellt: Deutschlands Frömmigkeit ist bunt geworden. Da leben Gemeindechristen neben Muslimen, Juden neben Esoterikern, Gurus neben Konvertiten. Prominente, Funktionäre und Würdenträger kommen in ihrem Buch „Glaubensrepublik Deutschland“ (Herder Verlag) nicht vor: „Wir wollten da sein, wo es spannend wird und geheimnisvoll, wo die großen Gefühle spielen, wo es ums Ganze geht.“

Im Tagesspiegel-Salon lesen Claudia Keller und Matthias Drobinski aus ihrem Buch und sprechen mit Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff über Zweifler, Fundamentalisten, Atheisten, Wahrsagerinnen und den Glauben als eines der tiefsten Erlebnisse des Lebens. Die literarischen Köche von eßkultur servieren dazu einen inspirierenden Mix aus christlich-jüdisch-muslimischen Speisen, atheistisch gewürzt. Am Bechstein-Flügel: Jazzpianist Johannes Kersthold. D.N.

Donnerstag, 10. November, 19.30 Uhr, Verlagsgebäude Der Tagesspiegel, Askanischer Platz 3 am Anhalter Bahnhof, Kreuzberg. Eintritt (inklusive Sekt und Zwei-Gang-Essen) 18 Euro. Verbindliche Kartenbestellung ist erforderlich unter Telefon 29021 - 520 von 7.30 Uhr bis 20 Uhr (montags bis freitags) und sonntags von 8 bis 12 Uhr.

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