Wunsch der Parteimitglieder : Berliner CDU holt mehr Frauen in den Landesvorstand

Die Berliner CDU möchte weiblicher werden. An der Parteispitze ist dieses Projekt ja schon gelungen.

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Die CDU-Landesvorsitzende von Berlin, Monika Grütters, nebst Vorgänger Frank Henkel (mi.) und dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen (l).
Die CDU-Landesvorsitzende von Berlin, Monika Grütters, nebst Vorgänger Frank Henkel (mi.) und dem ehemaligen Regierenden...Foto: Tim Brakemeier/dpa

Die Berliner CDU-Mitglieder wünschen sich laut Mitgliederbefragung eine stärkere Beteiligung von Frauen in allen Parteigremien. Den Auftakt dafür wird der Parteitag am Sonnabend im Hotel Ellington bilden. Turnusmäßig wird der Landesvorstand alle zwei Jahre gewählt. Und der soll weiblicher werden: Monika Grütters ist als bisherige CDU-Parteichefin und Spitzenkandidatin für die Parteispitze "gesetzt."

Konkrete Pläne für das Stühlerücken

Nach Tagesspiegel-Informationen werden die Stellvertreter Thomas Heilmann, Kreischef in Steglitz-Zehlendorf, und Frank Steffel, Kreischef in Reinickendorf, nicht mehr kandidieren. Auf ihre Positionen sollen Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin in Steglitz-Zehlendorf, und die Reinickendorfer Stadträtin Katrin Schultze-Berndt rücken.

Andreas Statzkowski tritt nicht mehr an. Dafür sollen Carsten Spallek, Stadtrat in Mitte, und Kai Wegner, Kreischef in Spandau, als Stellvertreter gewählt werden. Martin Pätzold, Kreischef in Lichtenberg, soll Landesschatzmeister werden. Burkard Dregger soll künftig als Mitgliederbeauftragter fungieren, Mario Czaja, Kreischef in Wuhletal, wird weiterhin das Zukunftsforum führen.

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