Berlin : Wut gegen Sachen

Vandalismus und Graffiti verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe

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In Berlin entstehen jährlich durch Sachbeschädigung und Graffiti Kosten in zweistelliger Millionenhöhe. Laut Berliner Kriminalitätsstatistik ist die Zahl der GraffitiStraftaten 2002 im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent angestiegen. 3230 Taten hat die Landespolizei im vergangenen Jahr gezählt, die Aufklärungsquote lag bei knapp 63 Prozent. Der Hauseigentümer- Verband beklagt nicht nur Schmierereien an Wänden, sondern auch aufgebrochene Briefkästen, eingeschlagene Fenster, demolierte Schlösser und Klingelanlagen. Neben Denkmälern vergreifen sich Vandalen mit Vorliebe auch an U-Bahn- und S-Bahnzügen. Allerdings hat sich in den Straßenbahnen offenbar der Einsatz von Videokameras bezahlt gemacht. In überwachten Bahnen gingen die Schäden um 60 Prozent zurück. Auch der Bundesgrenzschutz – zuständig für Straftaten auf dem Territorium der S-Bahn – hat 2002 „einen leichten Rückgang“ der Graffiti-Straftaten verzeichnet. Nach Angaben des Vereins „Nofitti“ entstehen jährlich Schäden in Höhe von rund 50 Millionen Euro. kf

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