Zahlen und Fakten : 28.000 Wohnungen von Subventionsstopp betroffen

Vom Subventionsstopp des Senats sind rund 28.000 Wohnungen betroffen.

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Teure Förderung

In Berlin gab es Ende 2008 rund 172.000 Sozialwohnungen. Vom Subventionsstopp sind rund 28.000 Wohnungen betroffen. Für alle anderen Sozialwohnungen gilt die reguläre Förderung von 30 Jahren, die sich in 15 Jahre Grundförderung und 15 Jahre Anschlussförderung unterteilte: Die Mieten wurden zu zwei Dritteln über Zuschüsse, zu einem Drittel über Darlehen bis zur Kostenmiete aufgestockt.

Miete mit Grenzen

Anschlussförderung bekommen derzeit laut IBB noch circa 55.000 Wohnungen. Der Vermieter darf deren Miete jedes Jahr um 13 Cent pro Quadratmeter erhöhen, bei energetischer Sanierung und Modernisierung gelten Ausnahmen. In einigen Gebieten und Großsiedlungen gibt es Kappungsgrenzen. Hier darf die Nettokaltmiete nicht über 5,35 oder 5,75 Euro pro Quadratmeter und Monat steigen.

Was der Senat plant

Trotzdem sind die Mieten für Sozialwohnungen vielerorts teurer als im frei finanzierten Wohnungsbau. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung liegen die Sozialmieten im Durchschnitt 40 Prozent über dem Berliner Mietspiegel. Mit einem Wohnraumfördergesetz will das Land Berlin aus dem Kostenmietsystem aussteigen und so langfristig für bezahlbaren Wohnraum sorgen.

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