Berlin : Zarah Leanders Villa in Dahlem abgerissen

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Die Filmstadt Berlin ist um eine historische Adresse ärmer. In der Straße Wildpfad in Grunewald wurde jetzt das Haus Nr. 24 abgerissen, von 1937 bis 1941 Wohnsitz von Zarah Leander. Das Gebäude hatte die letzten Jahre leer gestanden, vorher war dort ein Altenpflegeheim untergebracht.

Die Filmdiva hatte das Haus nach ihrer Ankunft aus Schweden mit ihrem Ehemann und Manager sowie ihren beiden Kindern bezogen. Es gehörte ihr nicht, sondern war für sie von der Ufa gemietet worden, so schildert es Paul Seiler, Berliner LeanderEnthusiast und -Experte, dessen Archiv zu der Schauspielerin mittlerweile dem Filmmuseum Potsdam übergeben wurde. Sie habe dort viele Feste gefeiert, auch Propagandaminister Goebbels sei mehrfach zu Besuch gewesen. 1959 sei die Schauspielerin während eines Gastspiels zum letzten Mal in dem Haus gewesen, das damals von der Polizei genutzt wurde.

1941 war Zarah Leander in die Max-Eyth-Straße 12a in Schmargendorf gezogen. Auch dieses Haus gehörte ihr nicht, sie wollte es aber kaufen, wozu es nicht mehr kam: Im März 1943 wurde das Gebäude von einer Brandbombe getroffen und ging in Flammen auf. ac

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