Zehn Gründe für Tegel : Urlaubsgefühle mitten in Berlin

Es gibt viele gute Gründe nach Berlin zu ziehen. Doch die Hauptstadt hat viel mehr als Prenzlauer Berg und Kreuzberg zu bieten. Zehn Gründe für eine besondere Kiez-Perle: Tegel.

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Hoch oben im Norden Berlins, in Reinickendorf, findet sich ein Stück Berlin, das so gar nicht mit den Großstadtvorstellungen von „groß, laut und dreckig“ zusammenpasst.Weitere Bilder anzeigen
Foto: Carmen Schucker
09.04.2013 16:00Hoch oben im Norden Berlins, in Reinickendorf, findet sich ein Stück Berlin, das so gar nicht mit den Großstadtvorstellungen von...

„Tegel? Sie meinen den Flughafen?“ So oder so ähnlich beginnen häufig Gespräche über Tegel. Dabei findet sich, wenn man am U-Bahnhof „Alt-Tegel“ aussteigt, weder Flugzeuglärm noch der Flughafen Tegel. Im Gegenteil: Hoch oben im Norden Berlins, in Reinickendorf, liegt ein Stück Berlin, das so gar nicht mit den Großstadtvorstellungen von „groß, laut und dreckig“ zusammenpasst. Denn Tegel ist überschaubar, ruhig und vor allem grün. An dieser Stelle: Zehn Gründe, warum es sich lohnt, in Tegel zu wohnen.

1. Der Tegeler See. An dieser Stelle müsste man kaum noch etwas anderes hinzufügen. In Deutschlands Hauptstadt zu wohnen und fußläufig einen See zu haben, ist ein Luxus, den es in dieser Kombination selten gibt. Wenn im Sommer die Beine im Wasser baumeln, man mit einem Boot um die Inseln schippert, dann ist man Trillionen Kilometer vom Lärm und Schmutz der Großstadt entfernt.

2. Die U6. Tegel könnte als Dorf gelten, wäre da nicht die U-Bahnlinie 6, die das vermeintliche Nest mit halb Berlin verbindet. Einmal von Norden bis Süden durchquert die U6 Wedding, Mitte und Kreuzberg, um dann in Tempelhof-Schöneberg zu enden. Die gute Anbindung in die Stadt, der Bahnhof Friedrichstraße ist in 22 Minuten zu erreichen, ist nicht zu verachten.

Zehn Gründe in Tegel zu wohnen
Hoch oben im Norden Berlins, in Reinickendorf, findet sich ein Stück Berlin, das so gar nicht mit den Großstadtvorstellungen von „groß, laut und dreckig“ zusammenpasst.Weitere Bilder anzeigen
1 von 15Foto: Carmen Schucker
09.04.2013 16:00Hoch oben im Norden Berlins, in Reinickendorf, findet sich ein Stück Berlin, das so gar nicht mit den Großstadtvorstellungen von...

3. Die Markthalle. Ein Relikt aus vergangenen Tagen, das immer noch einen unglaublichen Charme besitzt. Bananen, Brot und Oliven werden frisch verkauft. Und das Beste: Meistens darf man sogar noch probieren, bevor gekauft wird. Die intime Atmosphäre lässt vergessen, dass Berlin so oft von der Anonymität regiert wird.

4. Der sonntägliche Flohmarkt. Eigentlich ist er seit Jahren nicht mehr so groß und schön, wie er einmal war. Auch der Platz direkt neben den S-Bahn-Schienen ist nicht sonderlich anziehend. Doch im Vergleich zu gehypeten Flohmärkten in der Stadt, wie der am Mauerpark oder Ostbahnhof, sind die Märkte am Rande noch authentisch und nicht auf Touristen-Geschäfte aus. Hier darf noch mehr gehandelt und gefeilscht werden. Und die Preise fangen tatsächlich auch mal unter einem Euro an.

5. Die Sechserbrücke. Vielleicht die schönste Brücke in ganz Berlin, nach der Oberbaumbrücke versteht sich. Eine rote Eisenbrücke, die zudem ein Stück Geschichte birgt: Ein „Sechser“ (ein ehemaliges Fünf-Pfennigstück) verpasste der Brücke ihren Namen, denn dieser musste Anfang des 20. Jahrhunderts für das Überqueren bezahlt werden.

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