Berlin : Zehn Millionen Rezepte analysiert

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Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) ist mit rund 1,4 Millionen Versicherten in Deutschland eher eine kleine Kasse. In Berlin hat sie rund 69 000, in Brandenburg 65 000 Mitglieder. Trotzdem seien die Ergebnisse des Arzneimittel-Reports „repräsentativ“, sagt der Pharmakologe Gerd Glaeske. Die Datenbasis ist wesentlich dichter als der jährlich vorgelegte Arzneiverordnungsreport aller gesetzlichen Krankenkassen. Glaeske analysierte alle zehn Millionen bei der Gmünder Ersatzkasse eingereichten Rezepte, beim Verordnungsreport wird dagegen nur eine Stichprobe von 0,4 Promille der Rezepte ausgewertet, rund 1,6 Millionen Verschreibungen. Die GEK sei zwar durch ihre günstige Mitgliederstruktur – viele junge, gut verdienende Versicherte – in einer besseren Lage als andere gesetzliche Krankenkassen. Aber: „Wir haben unsere Ergebnisse mit denen anderer Kassen verglichen“, sagt Glaeske. Für ihn zählt vor allem eines: „Die Trends sind fast identisch.“ I.B.

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