Berlin : Zoo Berlin lehnt Beirat ab

Der Zoo Berlin hat die Einrichtung eines beratenden Beirats für Zoo und Tierpark als überflüssig bezeichnet und abgelehnt. Es seien bereits genügend Experten und Politiker in den Aufsichtsräten von Zoo AG und Tierpark GmbH vertreten, sagte Zoo-Vorstand Bernhard Blaszkiewitz. „Dort können die Vertreter Einfluss nehmen und sollen das auch , denn wir bekommen Landesgelder.“ Im Aufsichtsrat der Zoo AG sind die Staatssekretärin der Finanzverwaltung, Iris Spranger, sowie Horst-Achim Kern, der frühere parlamentarische Geschäftsführer der Berliner SPD, als Vertreter des Landes. Im Aufsichtsrat des Tierparks ist etwa der frühere Ministerpräsident der DDR, Lothar de Mazière, vertreten.

Blasziewitz wies Kritik zurück, der Tierpark könnte die Präsentation der Tiere verbessern. „Da muss man mir erst mal eine Einrichtung zeigen, die das besser macht.“ Das werde er auch Finanzsenator Ulrich Nußbaum darlegen. Der Senator wird die Zoo AG am Donnerstag besuchen, die Visite ist schon länger geplant.

Unterdessen sind die gemeinsamen Tage von Eisbär Knut und seiner Münchner Artgenossin Giovanna gezählt. Hellabrunn stellt der Öffentlichkeit seine neue Eisbärenanlage am 4. August vor, am 7. August dann soll Giovanna dort erstmals wieder für das bayerische Publikum zu sehen sein. Laut Zoo-Chef Blaszkiewitz kommt Knut dann auf die Eisbärenanlage zu den Bärinnen Nancy und Katjuscha – sowie zu seinem Muttertier Tosca. Dass Tosca dabei ist, habe auch der Reviertierpfleger empfohlen, „zur Eingewöhnung, weil sie so ein ruhiges Tier ist“. Knuts Mutter soll, wenn der Jungbär geschlechtsreif ist, in den Tierpark umziehen. kög

0 Kommentare

Neuester Kommentar