Berlin : Zu Hause in der Waldsiedlung: Für Rüstungsarbeiter

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Der denkmalgeschütze Kern der Waldsiedlung wurde 1915 bis 1917 errichtet. Ähnlich wie in Staaken sollte hier, am Rande des Spandauer Stadtforstes, eine Gartenstadt gebaut und den Arbeitern der Rüstungsfabrik in der damaligen Garnisonsstadt eine bessere Lebensqualität geboten werden. Die 152 zweigeschossigen Reihenhäuser im Ostteil entstanden nach Plänen des Architekten Artur Wolff. Die Entwürfe für die Doppel- und Mietshäuser im West- und Nordteil stammen von Otto Weber.

Die Randbebauung mit 198 Reihenhäusern erfolgte ab 1919. In drei Bauabschnitten wurde die Waldsiedlung damit nach Westen und Osten erweitert. 1928 entstand die katholische St. Lambertus-Kirche, vier Jahre später die evangelische Wichernkapelle. Heute leben rund 1500 Menschen in der Waldsiedlung.

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