Berlin : Zu Jesu Sterbestunde in die Kirche

Gottesdienste am Donnerstag und Karfreitag

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Die Karwoche beginnt traditionell mit einem Gottesdienst am Gründonnerstagabend, in dem an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern erinnert wird. In vielen Pfarreien werden Gemeindemitgliedern nach Jesu Vorbild die Füße als Zeichen des Dienens gewaschen. Am Karfreitag wird kein Abendmahl gefeiert. Die Karfreitagsliturgie um 15 Uhr zur Sterbestunde Jesu ist geprägt von der Verehrung des Kreuzes. Hier eine Auswahl von Gottesdiensten zu Ostern.

Evangelische Kirchen:

Am Gründonnerstagabend (5. April) finden Abendmahlsgottesdienste in vielen Gemeinden statt, auch in St. Marien (Alex) um 19 Uhr, im Berliner Dom (Am Lustgarten) um 18 Uhr und in der Gedächtniskirche (Breitscheidplatz) um 19 Uhr. Die Versöhnungsgemeinde (Bernauer Straße 4, Mitte) lädt am Gründonnerstag ab 19 Uhr zu einem Gottesdienst ein, ab 22 Uhr wird die Passionsgeschichte gelesen. Am Karfreitag um 11 Uhr findet in der Kapelle der Gedächtniskirche ein Gehörlosengottesdienst statt, um 18 Uhr der Gottesdienst in der Kirche St. Matthäus am Kulturforum. Um 20.30 Uhr beginnt im Berliner Dom eine Taizé-Nacht.

Katholische Kirchen:

Gründonnerstag gibt es in der St. Hedwigs-Kathedrale (Bebelplatz) um 19 Uhr eine Gedächtnisfeier des Abendmahles. Ebenso um 20 Uhr in St. Ludwig (Ludwigkirchplatz, Charlottenburg) und um 19.30 Uhr in St. Matthias (Winterfeldtplatz, Schöneberg). Am Karfreitag lädt die Hedwigs-Kathedrale um 8.30 Uhr zu Karmetten ein, um 15 Uhr zur Liturgie zur Sterbestunde Jesu Christi. In Herz-Jesu (Fehrbelliner Str. 98, Pankow) wird um 11 Uhr der Kreuzweg gebetet, um 15 Uhr der Sterbestunde Jesu Christi gedacht – wie unter anderem in St. Ludwig, St. Matthias, St. Clara (Briesestr. 15, Neukölln), jeweils um 15 Uhr. clk

Weitere Infos unter www.ostergottesdienste.de und www.erzbistumberlin.de

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