Zu viel Stress : Pirat Simon Weiß verlässt Parteispitze

Simon Weiß ist nicht mehr Mitglied des Landesvorstands der Berliner Piraten. Der Rückzug soll schon länger geplant gewesen sein und nichts mit der Salzstreuer-Aktion der letzten Woche zu tun haben.

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Mit 8,9 Prozent der Stimmen wurden die Piraten in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt - ein Sensationserfolg. Doch davor und danach machten die Neulinge auch mit vielen Pannen von sich reden. Wir zeigen, was alles geschah.Weitere Bilder anzeigen
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23.04.2012 08:32Mit 8,9 Prozent der Stimmen wurden die Piraten in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt - ein Sensationserfolg. Doch davor und...

Der Abgeordnete der Piraten, Simon Weiß, hat die Parteispitze des Landesverbandes verlassen. Am Sonntag gab er auf der Internetplattform Twitter bekannt, dass er „alle verbleibenden Aufgaben wegdelegiert“ habe und als Mitglied des Landesvorstandes der Partei zurückgetreten sei.

Er hatte dem bisher sechsköpfigen Vorstand der Berliner Piraten als Beisitzer angehört. In der vergangenen Woche gab es Schlagzeilen um Weiß, da er auf einem Bild bei Twitter dabei zu sehen ist, wie er ein weißes Pulver schnupft. Er beteuerte, dass es sich nicht um Kokain, sondern um Salz handelt.

Ein Salzstreuer ist auf dem Foto, das immer noch seine Twitter-Beiträge ziert, ebenfalls zu sehen. Wie Weiß weiter bei Twitter sagt, sei der Rückzug schon eine Weile geplant gewesen. Vorstand und Abgeordnetenhausmandat seien „einfach zu viel“. Auf der Internet-Homepage des Landesverbandes ist der Name „Weiß“ beim Vorstand inzwischen durchgestrichen.

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