Berlin : Zu viele Autos: Britzer Tunnel 21-mal dicht Sperrungen durch A 113 erheblich gestiegen

Berlin - Der Tunnel Britz der Stadtautobahn A 100 ist im vergangenen Jahn wegen einer zu hohen Verkehrsbelastung 21-mal gesperrt worden: 19-mal Richtung Zentrum und zweimal Richtung Schönefeld. Vor Eröffnung des letzten Abschnitts auf der A 113 entlang des Teltowkanals gab es 2007 insgesamt neun Sperrungen; drei waren es 2008 bis zur Eröffnung im Mai, neun folgten nach der Inbetriebnahme der durchgehenden A-113-Verbindung. Der Tunnel soll in Zukunft laut Stadtentwicklungsverwaltung auch den Verkehr der verlängerten A 100 zwischen Dreieck Neukölln und Treptower Park aufnehmen.

Um Staus im Tunnel zu vermeiden, wird kurzzeitig auch jeweils ein Fahrstreifen gesperrt. 117-mal war dies im vergangenen Jahr erfolgt; vor der A-113-Eröffnung 2008 war es 19-mal erforderlich, danach dann ab Mai 52-mal.

Wie hoch der Anteil von Lastwagen ist, die im überregionalen Verkehr die innerstädtischen Autobahnen nutzen, habe der Senat nicht ermittelt, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling mit. Zeitgewinne ergäben sich gegenüber der – kürzen – Strecke über den Außenring A 10 vermutlich nur in den verkehrsärmeren Zeiten. Deshalb sei der Senat bereit, sich an einem Pilotprojekt der Bundesregierung zu beteiligen, das die Effekte einer zeitlich gestaffelten Mautgebühr für Lastwagen untersucht. Ein solches Projekt ist derzeit aber nicht geplant. kt

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