Berlin : Zum Jubiläum ein Straßenfest Das Kempi feiert Geburtstag

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Der 29.Juli 1952 war ein Meilenstein in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Die Eröffnung des neuen Kempinski-Hotels am alten Sitz des Unternehmens - Kurfürstendamm 27 - galt als wichtiger Schritt der Stadt in die Zukunft. Frederic Unger, der Enkel der jüdischen, nach der Machtergreifung der Nazis emigrierten Gründerfamilie, hatte den Mut, ein Hotel internationalen Ranges zu gründen, und das Haus war von Anfang an erfolgreich. Bis zum Ende der achtziger Jahre konnte es seinen Status als erstes Haus am Platze behaupten und galt als selbstverständliche Adresse für Prominente aus aller Welt. Heute ist die Konkurrenz stärker, aber das Bristol Kempinski schreibt schwarze Zahlen und hat, wie Direktor Manfred Nissen sagt, mehr Stammgäste als jedes andere Hotel seiner Kategorie in Berlin.

Auch die Berliner haben etwas vom Jubiläum. Denn statt einer der üblichen Promi-Parties gibt es am kommenden Montag von 15 bis 18 Uhr ein Straßenfest vor dem Hotel. Ganz Berlin ist eingeladen, gratis Kaffee und Kuchen zu genießen, denn eine 800 Kilo schwere Geburtstagstorte ist in Arbeit. Dazu gibt es ein Showprogramm mit Live-Musik und Kinderbetreuung. bm

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