Berlin : Zum zwölften Mal pilgern die Filmstars ins Schillertheater

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Zum zwölften Mal werden am Sonnabend die Europäischen Filmpreise vergeben - diesmal im Schillertheater. Die Europäische Filmakademie wird den Komponisten Ennio Morricone, den Regisseur Roman Polanski und den Schauspieler Antonio Banderas mit Sonderpreisen ehren. Morricone wird dabei für sein Lebenswerk ausgezeichnet, während Banderas für seine schauspielerische Leistung und sein Regiedebüt mit dem Film "Verrückt in Alabama" den Preis für den "europäischen Beitrag zum Weltkino" erhält. Den zweiten Preis in dieser Kategorie erhält Roman Polanski, der darüber hinaus für sein Lebenswerk und seinen neuen Film "Die neun Pforten" ausgezeichnet wird.

Unter den Schauspielern, die eine Trophäe für ihre Arbeit erhalten, ist die Spanierin Penelope Cruz, die zuletzt bei den Filmfestspielen in diesem Jahr in Berlin war. Damals stellte sie den Berlinale-Wettbewerbsbeitrag "Das Mädchen deiner Träume" in der Regie von Fernando Trueba vor. Der Brite Rupert Everett wird ebenso ausgezeichnet.

Die Gästeliste der Verleihungsgala im Schillertheater ist lang und prominent besetzt: Mit dabei sein wird der ungarische Regisseur Istvan Szábó, die Schauspieler Ralph Fiennes und Melanie Griffith, sowie der Regisseur Pedro Almodovar, der ebenfalls einen Preis erhält. Deutsche Schauspielstars werden unter anderem durch Maria Schrader und Götz George vertreten sein. Wim Wenders hat sich ebenfalls angekündigt. Die Politik wird angeführt durch die EU-Kommissarin Viviane Reding, die italienische Kulturministerin Giovanna Melandrini sowie ihrem deutschen Amtskollegen Michael Naumann.

Nach der Gala, die zeitversetzt in 3sat übertragen wird, zieht sich die erlesene Feiergemeinde zu Dinner und Party auf Eiswerder zurück.

Berichtigung

Das kommt davon, wenn in der Hitze des Gefechts der Penelope-Cruz-Fan hört, dass sein Liebling mit einem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wird: Er handelt in voreiligem Gehorsam. Und schon ist es passiert: Penelope Cruz, ist für einen Filmpreis nominiert. Ob sie ihn heute abend im Schillertheater bekommt, ist noch offen. Das gleiche gilt für Rupert Everett. Der Feierlaune tut dieses Versehen, für das wir uns entschuldigen, hoffentlich keinen Abbruch.

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