Berlin : Zurück im Herzen Berlins: Neue US-Botschaft feiert im Juli Eröffnung

Die US-Botschaft zieht zurück ins Herz von Berlin: Als neuer Nachbar des Brandenburger Tors wollen die USA die Eröffnung ihrer neuen Vertretung am 4. Juli auf dem Pariser Platz mit einem großen Fest feiern. Zum amerikanischen Unabhängigkeitstag werde es ein Kulturprogramm und ein Feuerwerk geben, kündigte Botschafter William Timken am Donnerstag in Berlin an. Für den 5. Juli organisieren deutsch-amerikanische Clubs aus ganz Deutschland ein Volksfest auf der Straße des 17. Juni in Tiergarten.

as rund 130 Millionen US-Dollar teure Botschaftsgebäude mit heller Steinfassade schließt die letzte Baulücke am Pariser Platz. In unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor rückt sie an ihrem historischen Standort wieder in die Mitte Berlins, ganz nah an das politische und kulturelle Leben. Sie ist der vorerst letzte große Botschaftsneubau, der in der Hauptstadt fertig wird. Die USA hatten auf dem Areal am Brandenburger Tor 1939 ihre Botschaft eröffnet. Sie war dann aber während des Krieges wieder geschlossen und zerstört worden.

Noch ist die neue Vertretung eingerüstet. Doch schon bald werden die USA mit ihrem Neubau an prominenter Stelle deutlich Präsenz zeigen. Als Nachbar des Holocaust-Mahnmals, der Akademie der Künste und des Luxushotel Adlon liegt die US-Vertretung künftig an einer der wichtigsten Touristenmeilen der Stadt.

"Wir hätten unsere Botschaft aus Sicherheitsgründen irgendwo weit draußen bauen können, doch wir wollen ein Teil Berlins sein", sagte US-Botschafter Timken. Der Neubau der Botschaft war jahrelang durch Sicherheitsdiskussionen verzögert worden. (saw/dpa)

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