ZUSATZTIPPS: DAS RATEN DIE SPORTPROFIS : Laufen + Diät = der falsche Weg

MIT AUGENMASS

Der Begriff vom erholsamen Laufen ist kein Widerspruch. Für Hobbyläufer gelten drei Regeln.

Erstens: stets im aeroben Bereich, also ohne schnaufen zu müssen, laufen. Zweitens: den eigenen Laufstil beobachten und ihn mit externer Hilfe optimieren, also einen Fachmann befragen.

Drittens: Zwischen den Läufen ausreichend Regenerationszeiten einplanen, besonders, wenn man in der Leistungsentwicklung ist. Das gilt für den Anfänger, der gerade erst bei Null beginnt wie für den Profi, der seine Marathonzeit weiter verbessern möchte.

MIT KÖPFCHEN

Jeder Walker und Läufer sollte sich ein wenig über seine Trainingsplanung Gedanken machen und überlegen, wo seine Ziele eigentlich liegen. Sucht er einen Ausgleich zum Alltag oder hat er ambitioniertere Ziele wie einen Marathon? Fachliteratur, Informationen aus dem Internet oder der Anschluss an eine Laufgruppe helfen, einen Trainingsplan der kleinen Schritte zu erstellen. Dabei sollte man auch seinen biologischen Rhythmus berücksichtigen und für sich selber in einer Testphase herausfinden, zu welchen Tageszeiten einem das Laufen am leichtesten fällt.

MIT GEDULD

Einer der bedeutendsten Faktoren beim Laufen ist das Körpergewicht. Je leichter ein Mensch ist, um so leichter fällt ihm natürlich das Laufen. Doch viele Anfänger, die abnehmen wollten, machten einen großen Fehler, sagt Personal Trainer Marco Schürmann. Sie verbinden das neue Lauftraining mit einer Diät – ein Teufelskreis für den Körper, findet Schürmann. Sein Tipp: Besser in den ersten vier bis sechs Wochen ausschließlich die Aktivität steigern und dazu ausgewogen und ausreichend essen. Wichtig sind vor allem Proteine, Mineralien und ungesättigte Fettsäuren. eve

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