Berlin : Zwei brutale Raubüberfälle auf Supermärkte

Am Freitagabend wurden zwei Supermärkte in Zehlendorf und in Spandau überfallen. In beiden Fällen waren die Täter zu dritt, maskiert, trugen Schusswaffen – und lauerten den Angestellten stets kurz nach Feierabend auf. Die Polizei prüft, ob ein Zusammenhang besteht.

Die erste Tat in Zehlendorf ereignete sich um 19.50 Uhr in einem Supermarkt in der Sundgauer Straße. Die Täter bedrohten zwei Angestellte – 36 und 26 Jahre alt – und zwangen sie, in den bereits geschlossenen Supermarkt zurückzukehren. Sie ließen einen Geldschrank öffnen und stahlen Bargeld sowie Telefonkarten.

Zweieinhalb Stunden später, um 22.30 Uhr, zwangen ebenfalls drei Täter die Angestellten eines Lebensmitteldiscounters am Askanierring nach Feierabend zur Rückkehr ins Geschäft. Die drei Frauen – 24 bis 48 Jahre alt – mussten sich hinlegen und wurden an den Händen gefesselt. Die Täter entwendeten Geld, fesselten die Frauen auch an den Füßen und schlossen sie ein. Kurz vor Mitternacht gelang es den Opfern, Alarm auszulösen. AG

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