Berlin : Zwei Politiker wollten Meer

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Der eine fachsimpelte, der andere sprach – mit Hochachtung zwar – von „Militärzeugs“. Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper , und sein Stellvertreter, Christoph Stölzl , besuchten am Donnerstag die Marine und lernten viel. Während Momper als Segler und Bundeswehrfan viel Vorwissen mitbrachte, ging ExKultursenator Stölzl als Laie ans Fragen. Mit dem stellvertretenden Standortkommandanten von Berlin, Oberst Günter Wolf , und einigen Abgeordneten war man morgens mit einem Marineflugzeug gestartet, begleitet vom Kommandeur der Minenstreitkräfte, Kapitän Hans-Christian Luther . Von Eckernförde ging es dann mit einem Minenjäger mit voller Kraft voraus auf die Ostsee. Dort wurde gestoppt, Mutige durften dann mit einem knallroten Überlebensanzug in ein kleines Motorboot umsteigen und dann mit Karacho über die Wellen tanzen – Momper war der erste. Stölzl zog es vor, hoch oben auf dem trockenen Deck zu bleiben. Eine Neuigkeit gab es für alle: Die „Berlin“, das größte Schiff der Bundeswehr, soll im Herbst auslaufen Richtung Afrika. Ha

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