Berlin : Zwei Stars, zwei Premieren

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Dixieland im Grünen. Das „Berliner Salonswingtett“ spielt am 30. Juli von 15 bis 17 Uhr im Britzer Garten unter dem Motto „Dixieland im Grünen“. Auf dem Festplatz am See wollen sie dazu Welthits, Berliner Melodien und die besten Tonfilmschlager im Dixieland-Stil darbieten. hema

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Sommerkonzert. Werke von Schubert, Schumann und Liszt stehen am 28. Juli im Botanischen Garten auf dem Programm des Sommerkonzerts. Ji-Yeoun You bestreitet den Abend am Klavier, der um 18 Uhr beginnt. Karten 13 Euro, ermäßigt 9 Euro inklusive Garteneintritt an diesem Tag. hema

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Musik unterm Sternenhimmel. Das Krongut Bornstedt lädt am 10., 11. und 12. August jeweils um 20 Uhr wieder zu „Potsdamer Sommernachtskonzerten“ ein. Mit Blick auf die umliegenden Parklandschaften von Schloss Sanssouci kann man dabei romantische Konzerte unterm Sternenhimmel genießen. Die musikalische Bandbreite reicht diesmal von „Vivaldi bis Czardas“ – so am 10. August das Motto des Konzerts mit dem „Echo“-Preisträger 2005 und Geigenvirtuosen József Lendvay and Friends. Klassik ohne Grenzen will das junge Streichquartett bieten, das sich in der Jungen Philharmonie von Justus Frantz gefunden hat. Folkpop-Balladen stehen am 11. August auf dem Programm – geboten von Naked Raven, einer australischen Band, die mehrstimmigen Vokalgesang bietet. Der 12. August ist im Krongut Bornstedt Ella Fitzgerald gewidmet. „Ella – Sing Me A Swing“ heißt das neue Konzertprogramm von Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra. Karten für je 30, 20 und 25 Euro für die Potsdamer Sommernachtskonzerte in allen Vorverkaufsstellen und unter der Rufnummer: 44 30 44 30.hema

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Erntezeit im Todesstreifen. Das Roggenfeld an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße wird gemäht. An diesem Freitag wird bei dem Kunstprojekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde zum ersten Mal die Ernte eingefahren. Das Feld des wachsenden, reifenden und wogenden Korns sollte biblische Assoziationen anregen wie die der Josephsgeschichte mit den sieben fetten und den sieben mageren Jahren. Zugleich war es als positives Gegenbild zur Geschichte des Todesstreifens gedacht. Übrig bleibt nach der Ernte ein anderes Kunstprojekt an diesem Ort: Eine fünf Tonnen schwere Riesenschrippe aus Sandstein. Mehr über die Kirche im Internet: www.versoehnung-berlin.org. lvt

Allzu oft kommt es ja nicht vor, dass der Filmfan mit seinem Idol zusammen ins Kino darf, um eine Premiere zu feiern. Gut, da gibt es die Berlinale, auf der man schon mal ein Ticket für eine Uraufführung ergattern kann. Aber ansonsten sind große Premieren nur Menschen vorbehalten, die dank einer Einladung geadelt sind. Dieser Adel wird natürlich auch dabei sein, wenn am Mittwoch Penélope Cruz auf dem roten Teppich vor dem Kino in der Kulturbrauerei erwartet wird, um der Deutschland-Premiere von „Volver“ Glanz zu verleihen. Aber auch Menschen ohne VIP-Ticket dürfen mit ins Kino – zwar nicht in denselben Saal, in dem sich die schöne Cruz beklatschen lassen wird. Doch immerhin läuft der Almodóvar-Streifen zeitgleich um 20.30 Uhr auch in anderen Kinos des Multiplex-Theaters – Tickets für 6,80 Euro gibt es auch noch.

Anders ist es bei Janet Jackson . Sie stellt ebenfalls am Mittwoch etwas Neues vor – keinen neuen blickdichten BH etwa, um künftigen Nipplegates vorzubeugen –, sondern die Platte „20 Years Old“. Für die große Öffentlichkeit ist diese Premiere allerdings nicht gedacht, sondern für die Medien. Es gibt eine Hörprobe, und anschließend dürfen auf einer Pressekonferenz Fragen gestellt werden. Vielleicht erzählt die Künstlerin ja, warum sie beim Geburtstag ihres Papas fehlte. Man erinnert sich: Das Oberhaupt des Jackson- Clans feierte vor fast genau einem Jahr seinen 76. Geburtstag in Berlin und ließ die Nachricht streuen, dass alle seine Kinder – darunter auch seine berühmtesten Janet, Michael und LaToya – mitfeiern wollen. Am Ende blieb es bei einer Horrorveranstaltung im Hotel Estrel mit den Doubles der Doppelgängershow, auf der außer Joe nur einer noch echte Jackson-Gene in sich trug: Außer Sohemann Jermaine ließen alle anderen Kinder ihren Papa alleine feiern. Selbst der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der Joe Jackson zuvor ins Rote Rathaus eingeladen hatte, ließ sich entschuldigen. ling

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