Berlin : Zwei-Tage-Marathon: Nur FDP dagegen

Ganz große Koalition spricht sich für eigenen Skater-Wettbewerb aus

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Der Marathon an zwei Tagen hat in der Berliner Politik parteiübergreifend viele Anhänger gefunden. Nicht nur bei Sportstaatssekretär Thomas Härtel (SPD) stößt die Aufsplittung in ein InlineSkater-Rennen und einen Rollstuhl- und Läuferwettbewerb auf Zustimmung. Positiv äußerten sich auch Politiker von PDS, Bündnis 90/Grüne und CDU. Lediglich die FDP plädiert dafür, die Veranstaltungen wegen der Belastungen für den Autoverkehr und der Einbußen des Einzelhandels künftig wieder an einem Tag stattfinden zu lassen. „Sonst ist der Marathon auf Dauer gefährdet“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Klaus-Peter von Lüdeke.

Nach Auffassung des CDU-Wirtschaftsexperten Kai Wegner könnten viele Probleme des vergangenen Wochenendes bei einer vernünftigen Organisation gelöst werden. Beispielsweise dürften sich die Straßensperrungen nur auf die beiden Veranstaltungstage beschränken. Dann könne man diese Einschränkungen hinnehmen: „Die Stadt braucht so ein Event.“ Claudia Hämmerling fordert, bei künftigen Marathons die Autos innerhalb des S-Bahnringes aus der Stadt zu verbannen. Der sportpolitische Sprecher der PDS, Walter Kaczmarczik, hält das diesjährige Konzept aufgrund der starken Beteiligung der Inline-Skater bereits für eine „Erfolgsgeschichte“, an der man festhalten solle. sik

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