Berlin : Zweisprachiges Lernen kaum gefördert

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Berlins Schulen wurden mit der Ausländerintegration immer weitgehend allein gelassen. Zunächst glaubten die Politiker, die „Gastarbeiter“ seien bald wieder weg. Dann hofften sie, dass die Sprachprobleme in der dritten Generation gelöst seien. Dies erwies sich als Irrtum. Zu spät merkte man, dass die Sprachförderung schon in der Kita beginnen muss und dass die Lehrer ein Zusatzstudium brauchen. Dies gibt es bis heute nicht. Früh versuchten einzelne Schulen, in Eigenarbeit Konzepte für die zweisprachige Alphabetisierung zu entwickeln. Die Schulsenatoren unterstützten diese Lehrer nicht, sondern ließen sie „gewähren“. Eine wissenschaftliche Begleitung gab es dafür nie, auch keine Versorgung mit geeigneten Türkischlehrern. Derart allein gelassen, haben sich aus dem Projekt inzwischen acht von 14 Schulen ausgeklinkt. sve

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