Zwischenfall : Schuss bei Bush-Besuch

Schreck am frühen Morgen: Als US-Präsident Bush kürzlich Deutschland besuchte, sorgte ein Schuss für Aufregung. Personenschützer wollten Bush schon von Schloss Meseberg wegbringen - die Sorge stellte sich dann aber als unbegründet heraus.

BerlinBeim Deutschland-Besuch von US-Präsident George W. Bush in der vergangenen Woche ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Während sich Bush im Gästehaus der Bundesregierung in Meseberg aufhielt, löste sich dort aus einer Polizeipistole ein Schuss. Das berichtet die "Berliner Morgenpost" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Wie die Zeitung weiter berichtet, waren die Personenschützer des US-Präsidenten durch den Schuss am frühen Mittwochmorgen höchst alarmiert. Die Sicherheitsbeamten hätten einen Anschlag befürchtet. Dann habe es jedoch Entwarnung gegeben. Kurzfristig sei sogar daran gedacht worden, Bush von Schloss Meseberg wegzubringen.

Der Polizeibeamte, aus dessen Waffe sich versehentlich der Schuss löste und der zu einem Sondereinsatzkommando (SEK) gehört, verletzte sich bei dem Schuss am Arm. Er sei jedoch inzwischen wieder im Einsatz. US-Präsident Bush hielt sich vergangenen Dienstag und Mittwoch zum letzten Deutschland-Besuch seiner Amtszeit in Meseberg auf. Dort wurde er von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfangen. (sf)

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