Berliner Festspiele : "Stifters Dinge" eröffnet "Spielzeiteuropa"

Mit Heiner Goebbels' Deutschlandpremiere von "Stifters Dinge" wird heute zum vierten Mal die Veranstaltungsreihe Spielzeiteuropa eröffnet. Bis zum Januar werden verschiedene Stücke aufgeführt, darunter drei Weltpremieren.

BerlinEs handele sich um ein Klavierstück ohne Pianisten und ein Theaterstück ohne Schauspieler, sagte die künstlerische Leiterin des internationalen Theater- und Tanzprojekts, Brigitte Fürle, über die performative Installation. Während der 70-minütigen Aufführung erzeugten Maschinen ständig Bilder und Töne, erläuterte Goebbels, der bereits seine dritte Arbeit in dem Haus vorstellt. Das gesamte Bühnengeschehen wird von einer dafür entwickelten Software gesteuert.

Bei der bis Januar dauernden Veranstaltungsreihe unter dem Motto "Paradies Jetzt" wird es drei Uraufführungen geben. Alvis Hermanis präsentiert am 9. November erstmals "The Sound of Silence". Dabei handelt es sich um ein Konzert des amerikanisches Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel von 1968 in Riga, dass nie stattgefunden hat. In der Bornemann-Bar gibt es am 17. November den ersten "Carole King. Queen of the Beach" genannten Rock'n'Roll-Liederabend. Dabei singen die Schauspieler Katharina Linder und Michael Sideris Lieder der amerikanischen Musikerin.

Zu den weiteren Aufführungen gehören "Medea" von Grzegorz Jarzyna und das bereits ausverkaufte Werk "Push" mit den weltbekannten Tänzern Sylvie Guillem und Russell Maliphant. Weiterhin wird das Ballett "Les 4 Saisons" zu sehen sein. (mit ddp)