Berliner Umweltzone : Märkische CDU fordert Übergangsregelung

Die brandenburgische CDU hat vom Berliner Senat für die geplante Umweltzone eine ausreichende Übergangsregelung gefordert. Viele Brandenburger führen täglich zur Arbeit nach Berlin und seien auf ihr Auto angewiesen.

Potsdam - Es müsse eine entsprechende Ausnahmeregelung geschaffen werden, die den Autofahrern eine Übergangsfrist biete, sagte Detlef Karney, der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Wilfried Schrey, erklärte, es dürften keine Autos grundlos aus den Innenstädten ausgegrenzt werden. "Die vorgesehenen Regelungen treffen besonders die sozial Schwachen. Sie sind meist nicht in der Lage, sich ein neues Fahrzeug zu kaufen", fügte er hinzu.

Der Berliner Senat will im Zusammenhang mit der Feinstaubrichtlinie eine Umweltzone für die Innenstadt einführen. Danach dürfen von 2008 an keine Autos mehr in die City fahren, die keine entsprechende Plakette erhalten haben. Das würde besonders Kraftfahrzeuge betreffen, die bis 1993 gebaut wurden. (tso/ddp)

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