Der Tagesspiegel : Besinnliche Rast in Werbellin

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"Wer hier Rast macht, fährt danach gelassener, rücksichtsvoller und sicherer". Dieser Spruch der Autobahnkirchen steht seit einiger Zeit auch im kleinen Gotteshaus in Werbellin. Die Nähe zur A 11 Berlin-Prenzlau war der Kirchengemeinde Anlass, sich den bislang 21 Autobahnkirchen in Deutschland anzuschließen. Nach Duben an der Autobahn A 13 Berlin-Dresden ist Brandenburg damit zum zweiten Mal in der Liste vertreten. Auf den einzigen Unterschied zu anderen Kirchen weist ein Zettel im Glaskasten am Eingang hin: "Geöffnet täglich von 8 bis 20 Uhr".

Gerade das schätzen viele Reisende, wie die Eintragungen im ausliegenden Gästebuch zeigen. Das ist von "Momenten der Besinnung" ebenso die Rede wie von der "Hoffnung auf eine glückliche Heimkehr". Nebenbei erhält die Gemeinde viel Anerkennung für ihre "kleine, aber sehr schöne Kirche". Die stammt aus dem Jahre 1914, nachdem der Vorgängerbau von 1774 wegen Einsturzgefahr abgerissen werden musste. Der Weg zur Autobahnkirche in Werbellin an der gleichnamigen Ausfahrt auf halber Strecke zwischen Berlin und dem Autobahndreieck Uckermark ist ausgeschildert.

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