Der Tagesspiegel : Bessere Pflege für die Plattenburg

Um die mittelalterliche Anlage kümmert sich jetzt eine Stiftung

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Plattenburg. Für die Plattenburg in der Westprignitz hat sich am Sonnabend eine Stiftung gegründet. Ziel ist es, das mittelalterliche Ensemble der Nachwelt zu bewahren. Die Stiftung Plattenburg ist in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz verankert. Die Plattenburg aus dem 12. Jahrhundert ist eine der wenigen weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Wasserburgen Brandenburgs. Die Anlage war von 1319 bis 1548 Sommerresidenz der Bischöfe von Havelberg. Anschließend war der Komplex bis 1945 im Besitz der Familie von Saldern. Nach dem Krieg begann die Burg zu verfallen. Seit 1991 kümmert sich ein Förderverein um das Denkmal. In den vergangenen Jahren sind rund fünf Millionen Euro in seine Sanierung geflossen. Geöffnet ist die Burg mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr. ddp

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