Der Tagesspiegel : "Big-Brother"-Sieg: Erst John, nun Alida

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Mit dem Sieg der 23-jährigen Alida aus Eichwalde stellt Brandenburg zum zweiten Mal den Sieger einer "Big Brother"-Staffel. Nach John aus Potsdam verließ die Jurastudentin am Sonnabend siegreich die auf 106 Tage angelegte Containershow, bei der die Bewohner rund um die Uhr von Fernsehkameras bewacht wurden. Das Publikum hatte sich per Telefonabstimmung mit einer Mehrheit von 70 Prozent für Alida entschieden. Zuletzt hatten in der zweiten Staffel nur noch die drei Kandidaten Alida, Frank und Harry im Container ausgeharrt und um das Preisgeld von 250 000 Mark konkurriert. Alida war nach der Entscheidung völlig aufgelöst, umarmte am Sonnabend lange ihre Eltern und den Bruder und sagte zu dem Preisgeld, sie wisse noch gar nicht, was sie damit machen solle. Auf der offiziellen "Big Brother"-Homepage ist indes zu lesen, dass sie im Falle des Gewinnes eine Reise nach Australien unternehmen und unbedingt in die Fernsehsendung von Harald Schmidt wolle.

Als Alida gegen 23 Uhr 30 den "Big-Brother"-Container im rheinischen Hürth verließ, tat das "Küken" in Deutschlands bekanntester Wohngemeinschaft unsicher einen Schritt nach dem anderen, kuschelte sich schutzsuchend an Moderatorin Aleksandra Bechtel und musste hinter den Kulissen beim Betreten einer großen Show-Treppe gar gestützt werden. Mit "Big-Brother-Queen" Alida schlug erstmals eine Frau die Containerkonkurrenz. Sie mochte dies aber überhaupt nicht fassen: "Nein, nein, nein, das geht nicht. Es kann keine Frau gewinnen", waren Alidas erste Worte nach Bekanntgabe des Zuschauervotums.

Die angehende Juristin - derzeit noch gepierct und im lässigen Schlabberlook - wohnt bei den Eltern in Eichwalde: Papi Martin sei der Beste ließ sie ihrer Fangemeinde über die Big-Brother-Homepage mitteilen. Sie werde auch "in Sachen Männer" von ihrem Vater "sehr zielsicher" beraten: Die gebürtige Berlinerin und leidenschaftliche Globetrotterin ist derzeit solo.

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