Blauer Storch : Wie es geschah, weiß keiner

Auch Kriminalisten konnten das Geheimnis des blauen Storches nur zum Teil lösen. Fest steht, dass der Vogel mit Industriefarbe in Kontakt gekommen ist.

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Eine Frage der Chemie. Der blaue Storch wurde wissenschaftlich untersucht: Er ist mit Industriefarbe in Kontakt gekommen . Foto: ZB
Eine Frage der Chemie. Der blaue Storch wurde wissenschaftlich untersucht: Er ist mit Industriefarbe in Kontakt gekommen . Foto:...Foto: ZB

Biegen - Der blaue Storch von Biegen – er bleibt geheimnisvoll. Auch wenn jetzt sogar Experten des Landeskriminalamts (LKA) eine seiner blauen Federn untersucht haben. „Die Verfärbung geht auf ein Pigment zurück, das in Industriefarben vorkommt“, sagte ein LKA-Sprecher dem Tagesspiegel: „Diese werden als Einbrennlacke etwa in der Autoindustrie oder als Druckfarben verwendet.“

Kontakt mit reiner Industriefarbe hätte zum Verkleben des Gefieders und gar zum Tod geführt, deshalb muss der Storch mit einer flüssigen Lösung oder mit dem Pigment in Pulverform in Berührung gekommen sein. Ob die Färbung in Afrika, Osteuropa oder Deutschland stattfand, bleibt offen.

Und so wird der blaue Storch, der Ostern landete und viele Neugierige nach Biegen lockte, weiter deren Phantasie beflügeln. Eine der schönsten Geschichten hat sich ein Biegener Vater für seine Kinder ausgedacht und jetzt als Buch veröffentlicht. Darin hat die Blaufärbung – Experten hin oder her – natürlich mit der Fußball-Weltmeisterschaft zu tun.

Das Kinderbuch „Der blaue Storch“ ist ab heute in der Tagesspiegel-Geschäftsstelle, Potsdamer Straße 81–83, erhältlich.

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