Borussia Dortmund : Rauball will Chef bleiben

Der langjährige Präsident von Borussia Dortmund, Reinhard Rauball, wird auch bei der Hauptversammlung im November wieder für den Posten kandidieren.

Rauball
Kandidiert erneut: BVB-Chef Rauball. -Foto: ddp

DortmundNach der Vertragsverlängerung von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke steht auch Klubchef Reinhard Rauball beim Bundesligisten Borussia Dortmund vor einer Fortsetzung seines Engagements. Wie der BVB mitteilte, ist Rauball bereit, bei der Jahreshauptversammlung im November wieder für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. "Ich habe mich entschieden, für weitere drei Jahre zur Verfügung zu stehen", sagte der Jurist, der seit November 2004 das Amt des Präsidenten innehat und zuvor bereits zwei Mal Clubchef war (1979 bis 1982 und 1984 bis 1986). Voraussetzung für eine erneute Kandidatur sei, dass der Wahlausschuss der Mitgliederversammlung einen entsprechenden Vorschlag mache.

Zuvor hatte bereits Geschäftsführer Watzke seinen bis 2008 datierten Vertrag um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2011 verlängert. Der Präsidialausschuss des Beirates der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH fasste den Beschluss einstimmig. Watzke hatte im Februar 2005 die Geschäftsführung des damals akut von der Insolvenz bedrohten Bundesligisten übernommen. Der 47-Jährige soll neben der strategischen Ausrichtung des Unternehmens weiterhin vor allem die Bereiche Sport, Kommunikation und Sponsoring abdecken.

Einen personellen Rückschlag musste der Klub hingegen im sportlichen Bereich hinnehmen. Der Transfer des tschechischen Nationalspielers David Rozehnal von Paris St. Germain zum BVB lässt sich aus finanziellen Gründen nicht realisieren. "Das Thema hat sich erledigt. Wir konnten uns nicht einigen. Paris war nicht bereit sich uns anzunähern", sagte Watzke. Der BVB hatte ursprünglich 3,6 Millionen Euro für den Verteidiger geboten. (mit dpa)