Der Tagesspiegel : Brandenburg feiert tausend Jahre Christentum

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Potsdam Mit zirka 200 Veranstaltungen widmet sich die Kampagne „Kulturland Brandenburg“ in diesem Jahr der Christianisierung der Mark. Anlass für dieses Thema sei die Eröffnung der Bischofsburg Ziesar am 13. Mai nach aufwändiger Sanierung, sagte Kulturland-Geschäftsführerin Brigitte Faber-Schmidt am Montag in Potsdam. Diese Eröffnung des ersten Museums zur Geschichte der Christianisierung in Brandenburg mit der Dauerausstellung „Wege in die Himmelsstadt – Bischof, Glaube, Herrschaft 800-1550“ sei zugleich Auftakt für die Aktivitäten im Jahr 2005. Die Kosten dafür belaufen sich auf zwei Millionen Euro.

Unter dem Titel „Der Himmel auf Erden – 1000 Jahre Christentum“ würden Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte und künstlerische Aktionen präsentiert, die den Blick für die Spuren des Christentums in Brandenburg schärfen sollen, sagte Faber-Schmidt. Ziel sei es, das christliche Erbe des Landes auch nicht-religiösen Menschen zu vermitteln. Als zentrales Projekt zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam ab 16. September die Ausstellung „Gott in Brandenburg. Tausend Jahre christliche Kulturprägung“.

Der Veranstaltungskalender enthält auch zahlreiche Ausstellungen in den Klosteranlagen von Heiligengrabe, Jüterbog, Prenzlau, Lehnin, Luckau. Das Domstift Brandenburg präsentiert in der Ausstellung „Bild und Liturgie“ unter anderem eine kostbare Handschrift des frühen Christentums aus dem 13. Jahrhundert. In anderen Ausstellungen geht es um aktuelle Fragen von Macht und Glaube, um Religion in totalitären Systemen und die Geschichte des Judentums und der Hugenotten im Land. Wissenschaftliche Vorträge und Konzerte runden das Programm ab. ddp/Tsp

Weitere Informationen im Internet:

www.kulturland-brandenburg.de

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