Der Tagesspiegel : Brandenburger verdienen mehr Bruttoeinkünfte um 3,1 Prozent gestiegen gegenüber Januar 2003

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Brandenburgs Arbeitnehmer verdienten im Januar dieses Jahres 3,1 Prozent brutto mehr als im Januar 2003. Der Durchschnittsverdienst lag bei 2251 Euro, teilte das Landesamt für Statistik mit. Männer erhielten 2313 Euro, Frauen 2118 Euro. Dafür fiel der Verdienstzuwachs der Männer mit 2,8 Prozent geringer aus als bei den Frauen mit 3,5 Prozent. In der Statistik sind Arbeiter und Angestellte des produzierenden Gewerbes und der Dienstleistungsbereiche Handel, Kredit und Versicherungswesen erfasst.

Die Verdienstunterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen sind erheblich. Arbeiter im produzierenden Gewerbe verdienten im Januar mit 1947 Euro 2,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Relativ niedrig seien die Löhne im Hoch- und Tiefbau. Dort kamen die Arbeiter bei einem Plus von 4,8 Prozent auf 1655 Euro. Angestellte im produzierenden Gewerbe erhielten im Januar durchschnittlich 2987 Euro, 3,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Angestellten wird im Bergbau mit 3394 Euro (plus 2,7 Prozent) am besten verdient. Angestellte im Kredit- und Versicherungsgewerbe legten mit sechs Prozent auf 2652 Euro zu. Die Gehälter im Handel stiegen im Vergleich zum Januar 2003 um 1,1 Prozent auf 2060 Euro.ddp

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