Bundesliga : Zweite Liga bekommt eigene Meisterschale

Erstmals wird der Zweitliga-Meister in der kommenden Saison einen eigenen Pokal erhalten. Das teilte die DFL bei der Veröffentlichung des Spielplans am Dienstag mit. Das "weltweit beste Unterhaus", wie Geschäftsführer Bender die Liga nannte, startet Mitte August mit einigen delikaten Begegnungen.

Frankfurt/MainVon der kommenden Saison an wird die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Zweitliga-Meister erstmals mit einem Pokal auszeichnen. "Die 2. Bundesliga ist weltweit sicherlich das beste Unterhaus. Sie steht als eigene Marke für spannenden Wettbewerb, großen Zuschauerzuspruch und herausragende Atmosphäre in den Stadien", sagte DFL-Geschäftsführer Tom Bender am Dienstag in Frankfurt am Main. "Die Meisterschale ist das wichtigste Symbol des sportlichen Wettbewerbs. Wir erhoffen uns dadurch eine zusätzliche Motivation, denn es ist nicht egal, ob man Meister oder Zweiter wird." Entwurf und Produktion für die Trophäe hat die DFL bereits in Auftrag gegeben.

Hammer-Auftakt für Mainz und Lautern

Mit dem Duell zweier Bundesliga-Absteiger und attraktiven Derbys geht die 2. Fußball-Bundesliga in ihre 35. Saison. Gleich am ersten Spieltag (15. bis 18. August) treffen die Ex-Erstligisten MSV Duisburg und Hansa Rostock aufeinander, der 1. FC Nürnberg startet mit dem bayerischen Derby gegen den FC Augsburg und eine Woche später mit dem Gastspiel in Kaiserslautern ins Unternehmen Wiederaufstieg. Auch die Partien zwischen dem FSV Mainz 05 und dem 1. FC Kaiserslautern sowie dem SC Freiburg und dem TSV 1860 München versprechen volle Stadien.

In Mainz freut man sich auf das erste Spiel nach der Ära Jürgen Klopp. "Das ist natürlich ein Hammerspiel zum Auftakt", sagte FSV- Manager Christian Heidel, "aber auch die ersten fünf Spieltage haben es in sich. Wir treffen fast nur auf Gegner, die zum Saisonende ganz oben erwartet werden." Auch auf Kaiserslautern wartet ein schwerer Saisonauftakt. "In Mainz und gegen Nürnberg, das sind gleich zwei Hammerspiele zum Beginn", meinte FCK-Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz. "Unser Auftaktprogramm hat es in sich, aber wir freuen uns, dass wir mit dem Heimspiel gegen Rostock beginnen können", sagte Duisburgs Trainer Rudi Bommer.

2. Liga in vier WM-Arenen von 2006

Den Klassenneulingen blieben nach dem am Dienstag in Frankfurt am Main von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) veröffentlichten Spielplan schwere Auftaktgegner erspart. Rot-Weiß Oberhausen tritt bei TuS Koblenz an, Rot-Weiß Ahlen empfängt den FSV Frankfurt und der FC Ingolstadt im bayerischen Derby die SpVgg Greuther Fürth, die mit Trainer-Rückkehrer Benno Möhlmann einen erneuten Anlauf auf den Bundesliga-Aufstieg startet. Mit der Commerzbank Arena, der neuen Heimat von Aufsteiger FSV Frankfurt, sowie den Stadien in Kaiserslautern, Nürnberg und München spielt die 2. Liga in vier Weltmeisterschafts-Arenen von 2006. (peg/dpa)