Bundeswehr : Landeskommando in Dienst gestellt

Auf einer festlichen Veranstaltung stellte Ministerpräsident Platzeck die neuen Aufgaben des Landeskommandos Brandenburg vor.

Ministerpräsident Matthias Platzeck
Ministerpräsident Matthias Platzeck: Über die neuen Strukturen des Landeskommandos Berlin weiß er bescheid.Foto: ddp

Potsdam Das Bundeswehr Landeskommando Brandenburg ist in Potsdam in Dienst gestellt worden. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sagte bei der Festveranstaltung in der Staatskanzlei vor rund 200 Gästen, mit den neuen Kommandostrukturen werde die Kooperation zwischen Politik, Gesellschaft und Bundeswehr weiter verbessert. Das Landeskommando mit Sitz in Potsdam sei Ansprechpartner der Bundeswehr für die Landesregierung und deren Behörden. Dabei gehe es insbesondere um die Unterstützung ziviler Dienststellen bei Katastrophen und besonders schweren Unglücksfällen.

Platzeck erinnerte an den Einsatz der Bundeswehr bei der Oderflut vor zehn Jahren und den Kampf um Mühlberg im Elbe-Hochwasser 2002. Die Soldaten seien "nicht entrückt, sondern in die Zivilgesellschaft eingebettet", betonte der Ministerpräsident. Sie seien "uniformierte Staatsbürger", die der Bevölkerung dienten. Der zivile Charakter des Militärs, Professionalität und Zuverlässigkeit seien Attribute, die er immer mit der Bundeswehr in Verbindung bringen werde.

Das Landeskommando Brandenburg ist den Angaben zufolge die Nachfolgeorganisation der Verteidigungsbezirkskommandos 84 (Potsdam) und 85 (Frankfurt/Oder). In Brandenburg werden 18 Verbindungskommandos zu den Kreisen und kreisfreien Städten eingerichtet, welche die Unterstützungsleistungen der Bundeswehr vor Ort koordinieren sollen. Alle Kreisverbindungskommandos werden vom Landeskommando in Potsdam geführt.

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