Chronik der Bissvorfälle : Schwere Wunden im Gesicht

Immer wieder werden Kinder von Hunden attackiert, meist mit schwerwiegenden Folgen. Eine Berlin-Brandenburger Chronik der Bissvorfälle.

Thomas Friederich

Februar 2000: In Sputendorf bei Potsdam wird ein sechsjähriges Mädchen von einem Pitbull ins Gesicht gebissen.

Januar 2003: Ein Rottweiler – nicht angeleint und ohne Maulkorb – beißt vor dem Spielplatz an der Zobeltitzstraße in Reinickendorf einer Zwölfjährigen zweimal ins Bein. Wegen der schweren Bisswunden muss das Mädchen stationär ins Krankenhaus.

September 2003: In der Weddinger Koloniestraße verbeißt sich ein Staffordshire-Terrier in das Gesicht eines zweijährigen Jungen, reißt ihm die Nase ab und zerfleischt seine Wange.

März 2004: In der Steglitzer Drakestraße wird ein Siebenjähriger vom Schäferhund eines Nachbarn ins Gesicht gebissenund erleidet schwere Verletzungen. Der Halter hat den Hund, der bereits einen Menschen gebissen hatte, frei herumlaufen lassen.

November 2006: Ein Fünfjähriger wird auf dem Spandauer Uferweg von einem Pitbull schwer verletzt. Das Tier beißt dem Kind eine Fingerkuppe ab.

März 2007: In Hohenschönhausen wird ein Kind von einem Labrador schwer verletzt.

April 2009: In Tegel wird ein zweijähriger Junge ins Gesicht gebissen. Er erleidet schwerste Verletzungen, sein Gesicht ist durch Narben entstellt. Der Hund, eine Labrador-Mischung, gehört der Babysitterin.

April 2010: In Cottbus beißt ein Husky ein acht Wochen altes Mädchen tot. Der Hund stieß nach einer Familienfeier den Kinderwagen um und stürzte sich auf das Kind.

Oktober 2010: In Berlin beißt ein Staffordshire-Terriermischling einen neunjährigen Jungen ins Gesicht.

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