Cottbus : Polizei nimmt 130 Rocker vorübergehend fest

Bei einem Großeinsatz gegen die rivalisierenden Rockerbanden "Bandidos" und "Hells Angels" hat die Polizei am Samstag in Cottbus nach eigenen Angaben 130 Menschen vorübergehend festgenommen.

Berlin - Die Beamten hätten zahlreiche, zum Teil verbotene Hieb- und Stichwaffen gefunden, teilte die Berliner Polizei mit. Gegen die Festgenommenen werde wegen Bildung bewaffneter Gruppen ermittelt. Die Polizisten aus Berlin und Brandenburg verhinderten demnach eine Prügelei zwischen den verfeindeten Banden.

Der Streit der beiden Gruppen dauert nach Angaben der Polizei bereits seit längerem an. In diesem Jahr habe es im Raum Cottbus wiederholt Kämpfe zwischen den Rockergruppen gegeben. Zuletzt hatten die "Hells Angels" am 24. Oktober eine Gruppe von "Bandidos" angegriffen und "offensichtlich erheblich verletzt".

"Kriminelle Rockergruppen müssen zur Kenntnis nehmen, dass sie weder in der Hauptstadt noch im weiteren Umfeld ungestört agieren können", sagte der Berliner Polizeipräsident Dieter Glietsch. Der Einsatz habe gezeigt, dass die Berliner und die Brandenburger Polizei bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität erfolgreich zusammenarbeiteten. (tso/AFP)

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