Der Tagesspiegel : Das Ergebnis gilt als Beweismittel

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gibt es eine DNAKartei beim Bundeskriminalamt. Derzeit sind dort 355264 Datensätze gespeichert – 58198 Spuren von Tatorten und 297066 von verurteilten Straftätern und Beschuldigten. Bislang wurden 13703 Fälle aufgeklärt, einfach durch Computerabgleich – einer von ihnen ist der Mord an Maja.

Bereits geringe Mengen an Spurenmaterial (Blut, Sperma, Hautpartikel, Haare) reichen für eine Analyse aus – das Ergebnis gilt vor Gericht als Beweismittel. Für die Analyse wird nur der Teil der DNA herangezogen, aus dem man keine Informationen über persönliche Merkmale ziehen kann.

Die Aufklärungsquote lag in 2003 bei 22,8 Prozent, das heißt etwa jede vierte bis fünfte Spur führte zu einem Täter. Aufgrund der stetig steigenden Zahl der gespeicherten DNA-Datensätze werden auch immer häufiger zum Teil spektakuläre und lange zurückliegende Verbrechen aufgeklärt. Ha

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