DFB-Kontrollausschuss : Drei Spielern drohen Verfahren

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes prüft in drei Fällen die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Betroffen sind Thimothee Atouba vom Hamburger SV, Albert Streit von Eintracht Frankfurt und Naldo von Werder Bremen.

Frankfurt/MainDer Kontrollausschuss-Vorsitzende Horst Hilpert will in den entsprechenden Fällen an diesem Montag mit den jeweiligen Schiedsrichtern Kontakt aufnehmen, um zu erörtern, wie sie die strittigen Szenen gesehen haben. Danach soll entschieden werden, ob Verfahren eingeleitet werden.

Atouba und Streit waren am Samstag beim 2:1-Sieg der Frankfurter aneinander geraten. Nachdem der Eintracht-Mittelfeldspieler seinem Hamburger Gegenspieler vermeintlich in den Unterleib gegriffen hatte, revanchierte sich der Kameruner mit einem Ellenbogenschlag in Streits Gesicht. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) entschied in dieser Szene auf Freistoß für den HSV. Naldo hatte bei der 0:3-Niederlage von Werder Bremen in Dortmund dem Borussen-Spieler Jakub Blaszczykowski einen Tritt versetzt. Der Unparteiische Peter Sippel (München) hatte diese Situation nicht geahndet. (mit dpa)