DFB-Pokal : Clevere Dortmunder siegen gegen Magdeburg

Ohne zu glänzen, aber mit viel Routine gewann Borussia Dortmund gegen den 1. FC Magdeburg sein Erstrundenmatch im DFB-Pokal mit 4:1. Krasse Fehler der Magdeburger Abwehr führten zu einer schnellen Führung für die Borussia.

Martin Kloth[dpa]
DFB-Pokal Dortmund
Der Dortmunder Neuzugang Mladen Petric (r.) markierte den Treffer zum 3:1. Das Spiel gegen Magdeburg endete 4:1. -Foto: dpa

MagdeburgBorussia Dortmund hat sich mit Routine und Cleverness der Pflichtaufgabe im DFB-Pokal entledigt. Im Erstrundenspiel beim 1. FC Magdeburg feierte der Bundesligist einen glanzlosen 4:1 (2:1)-Sieg und kann weiter vom dritten Cuperfolg nach 1965 und 1989 träumen. Vor 25.230 Zuschauern im ausverkauften neuen Magdeburger Stadion besiegelten Ebi Smolarek (4.) sowie die Neuzugänge Diego Klimowicz (30., 90.+1) und Mladen Petric (75.) das dritte Erstrunden-Aus des Regionalligisten hintereinander. Für den engagierten Gastgeber traf Stürmer Eric Agyemang zum zwischenzeitlichen 1:2 (43.).

Die Dortmunder, die sich bis zum Bundesliga-Auftakt am 12. August gegen den MSV Duisburg noch erheblich steigern müssen, profitierten bei ihren ersten beiden Treffern von krassen Schnitzern der unerfahrenen Magdeburger Defensive. Smolarek nutzte die Verwirrung im Strafraum der Gastgeber nach einem indirekten Freistoß und vollendete unbedrängt. Klimowicz erzielte das 2:0 nach einer halben Stunde durch einen Kopfball über Magdeburgs Schlussmann Christian Beer hinweg, nachdem die Innenverteidiger sich bei einem weiten Ball uneinig waren.

Die zunächst zaghaften Magdeburger, die in der vorigen Saison nur knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst hatten, wurden trotz des Rückstandes zunehmend sicherer. Die verstärkten Offensivbemühungen krönte Agyemang, der sich im Dortmunder Strafraum energisch durchsetzte und den Ball unter Keeper Marc Ziegler hindurch schob. Unmittelbar nach Wiederanpfiff hatte der Ghanaer die Chance zum Ausgleich, traf aber aus Nahdistanz nur den Pfosten (48.). Danach waren die leidenschaftlich aufspielenden Gastgeber dem Favoriten ebenbürtig, der lange um den Erfolg zittern musste. Erst Petric erlöste den UEFA-Cup-Aspiranten mit seinem Kopfballtreffer in der 75. Minute.