DFB-Pokal : Werder besiegt Duisburg

Werder lässt keine Chance ungenutzt und bringt das Spiel gegen den MSV Duisburg sicher ins Ziel. Der Achtelfinaleinzug im DFB-Pokal ist damit gelungen. Ein ehemaliger Bermer verfolgte das Spiel von der Duisburger Bank.

Gert Glaner[dpa]
Werder Bremen
Werder Bremens Spieler ließen sich nicht zweimal bitten.-Foto: dpa

BremenEine starke zweite Halbzeit hat Werder Bremen zum souveränen Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals gereicht. Vor 24.279 Zuschauern im Bremer Weserstadion erzielten Tim Borowski (59.), Hugo Almeida (68.), Markus Rosenberg (79.) und John Mosquera (87.) die Treffer zum 4:0 (0:0)-Erfolg über den MSV Duisburg.

Die Hanseaten haben damit nach wie vor die Möglichkeit, in drei Wettbewerben zu überwintern. Werder hatte bereits das Ligaduell Anfang Oktober in Duisburg mit 3:1 gewonnen. Die Gastgeber taten sich in der Anfangsphase unerwartet schwer. Erst nach 24 Minuten besaß Almeida die erste Chance für die Nordeutschen, scheiterte aber am Duisburger Torwart Tom Starke. Sechs Minuten später hatte Leon Andreasen die Führung für den Bundesligadritten auf dem Fuß, hämmerte den Ball nach einem Freistoß von Diego aus 14 Metern aber an die Latte (30.).

Ailton auf der Bank

Die Duisburger, bei denen der ehemalige Bremer Ailton nur auf der Tribüne saß, hielten zunächst gut dagegen und kamen in der 33. Minute ihrerseits zur ersten Gelegenheit. Christian Tiffert traf mit einem Kopfball aber nur den linken Pfosten des Werder-Tores. Mit Beginn der zweiten Halbzeit fanden die in der Liga zuletzt sechs Mal ungeschlagenen Bremer, die wegen Verletzung auf die Nationalspieler Torsten Frings und Clemens Fritz verzichten mussten, besser ins Spiel.

Der für den angeschlagenen Toptorjäger Boubacar Sanogo eingewechselte Rosenberg vergab allerdings zunächst zwei gute Gelegenheiten (49., 54.). Erst in der 59. Minute erzielte Borowski das erlösende 1:0. Damit war der Bann gebrochen. Neun Minuten später machte Almeida nach einem Fehler von Duisburgs Torwart Starke für die Bremer alles klar. Rosenberg und Mosquera mit seinem ersten Treffer im ersten Pflichtspiel stellten den Endstand her.

Diego bekommt Verschnaufpause

In der Schlussphase gönnte Werder-Coach Thomas Schaaf unter anderem Spielmacher Diego eine Verschnaufpause. Auch ohne ihren brasilianischen Zauberer hatten die Bremer keine Mühe, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Damit steht Werder Bremen mit zwei Teams im Achtelfinale, das am 29. und 30. Januar ausgetragen wird. Am Dienstag hatte sich bereits die zweite Mannschaft der Hanseaten durch einen 4:2-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten FC St. Pauli für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Dabei feierte Stürmer Ivan Klasnic nach seiner Nierentransplantantion ein erfolgreiches Comeback. (mit dpa)