Der Tagesspiegel : Die GEW will nicht an der Bildung sparen

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An den Schulen herrscht Frust. Bei der PisaStudie schnitt das Land miserabel ab. Andererseits haben Brandenburgs Lehrer bereits seit 1990 auf eine Teil ihres Lohns verzichtet, um Entlassungen zu vermeiden. Jetzt sollen sie erneut wegen der rückläufigen Schülerzahlen größere Einschnitte hinnehmen. Doch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt weitere Kürzungen bei der Bildung rundweg ab. Brandenburg habe bereits jetzt die bundesweit geringsten Bildungsausgaben, klagt GEW-Chef Günter Fuchs. Bildungsminister Steffen Reiche (SPD) hatte jüngst ein abgespecktes Personalkonzept für die Schulen vorgelegt, war damit aber trotzdem bei Finanzministerin Dagmar Ziegler (SPD) abgeblitzt. Fuchs verweist darauf, dass Platzeck in seiner Regierungserklärung der Bildung Priorität eingeräumt habe. Bislang sei davon nichts zu spüren. Sollte die Regierung tatsächlich bei den Lehrern sparen, wie es Ziegler offenbar vor habe, kündigte der GEW-Chef ein „heißes Jahr 2003“ an. Zeitgleich zu den Kommunalwahlen, denn Geld für Bildung sei Geld für Investitionen.thm

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