Der Tagesspiegel : DIE PERSER UND WIR

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Für Regisseur Martin Wuttke schwingt auf dem Flughafen Neuhardenberg auch die Erinnerung an die nahen Seelower Höhen immer mit: Dort kamen noch 1945 mehr als 50 000 Soldaten ums Leben. Sinnlos: der Krieg war entschieden. „In den ,Persern‘ – der Welt von Xerxes, der Welt von Aischylos – ist Krieg noch eine Selbstverständlichkeit“, sagt Wuttke. „Er wird geführt, um Macht und Reichtum zu erlangen.“ Ziele, die noch für den Zweiten Weltkrieg galten. Und Wuttke zweifelt daran, ob wir davon heute so weit entfernt sind, wie wir vielleicht glauben.eck

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