Der Tagesspiegel : Die Rentnerin

Irene Schwetasch macht mit, weil ihr nichts peinlich ist

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Irene Schwetasch stammt aus dem Neuendorfer Viertel. 1961 hat sie die DDR verlassen und in Süddeutschland als Kauffrau der Grundstücks und Wohnungswirtschaft gearbeitet. Den Kontakt zum Neuendorfer Anger hat sie aber niemals verloren. Schließlich lebten die Eltern bis 1988 in Babelsberg. Als Gisela Opitz ihren Rundruf startete, um Unterstützung für ihr Projekt zu bekommen, waren Irene Schwetasch und ihr Mann sofort dabei. Die Rentnerin kümmert sich seitdem um den Wiederaufbau des Glockenturms auf dem Neuendorfer Anger. Um die notwendigen 70000 Euro zusammenzu- bekommen, ist ihr kein Weg zu schwierig, kein Brief zu peinlich: „Ich bettele überall – und oft mit Erfolg. Auch Volker Schlöndorf hat uns was gegeben.“

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