DIE US-PRÄSIDENTSCHAFTKANDIDATEN : Was ihre Schrift über sie verrät

BARACK OBAMA

– ist ein anpassungsfähiger Diplomatentyp.

An der Unterschrift des Demokraten Barack Obama etwa fällt Graphologen das auffällig große „B“ auf. „Es zeigt, dass Obama ein sehr starkes Ego hat", sagte der New Yorker Handschriftexperte Roger Rubin. Dass Obama seine Unterschrift in flüssigen Schwingungen zu Papier bringt, werten Grafologen als Indiz für Intelligenz und für die Fähigkeit zum Ausgleich mit Gegnern. Dass sie praktisch unleserlich ist, könnte auf eine gewisse Introvertiertheit hinweisen.

HILLARY CLINTON

– ist klug und entschlossen.

„Sie ist einer jener Menschen, bei dem man gleich sieht, was man bekommt“, sagt Graphologin Arlyn Imberman. „Alles ist sehr sorgfältig geschrieben und gut lesbar“, was auf einen Hang zur Perfektion hindeute. Dass in Clintons Unterschrift das zweite „L“ in „Hillary“ größer ist als das erste, wertet die Expertin als Beleg für großen Ehrgeiz. „Es gibt aber auch runde Bögen in ihrer Unterschrift, was zeigt, dass sie sich um andere Leute kümmert."

JOHN MCCAIN

– ist aufbrausend und unstet.

Bei der kantigen Unterschrift des Republikaners McCain kommen Graphologen zu folgendem Schluss: „Die Unausgeglichenheit im Schreibrhythmus spiegelt Unausgeglichenheit im Temperament wider“, urteilt Graphologe Rubin. McCains Handschrift verrate Idealismus, aber auch ein aufbrausendes Naturell bis hin zur Unkontrollierbarkeit. Wie bei Clinton und Obama sehen die Experten auch in McCains Unterschrift Hinweise auf viel Selbstvertrauen. AFP

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