Der Tagesspiegel : Die verschobene Heimat

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Das alte Kausche ist weg, am Mittwoch wurde das letzte Haus abgerissen. Jetzt haben die Bagger vom Welzower Tagbau freie Bahn. Die Einwohner von Kausche sind zehn Kilometer weitergerückt. Dort hat man ihnen ein neues Kausche gebaut. 21 Bäume hat man aus Alt nach Neu-Kausche umgepflanzt, die Häuser wurden neu gebaut. Allein das Bürgerhaus wurde der alten Kauscher Bäckerei nachempfunden. In dem Haus sind auch Steine des ehemaligen Guts Kausche verarbeitet. Anders als im Dorf Horno, dessen Bewohner sich bis heute weigern, den Braunkohlebaggern Platz zu machen, haben die Kauscher sich mit der Lausitzer Braunkohle AG und dem Land geeinigt. Tsp

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