DIE GESCHICHTE DER QUADS : Vier Räder sind sicherer

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Ein Vorläufer. Der Kraka, entworfen in Deutschland von der Firma Faun. Foto: promo

Als erstes Quad galt in Deutschland der „Kraka“, das war eine Kurzform für „Kraftkarren“. Der Kraka wurde 1962 von der Firma Faun für die Bundeswehr entworfen. Die Vorläufer der Quads aus der jüngeren Vergangenheit waren von Honda gebaute dreirädrige All-Terrain-Motorcycles (ATC). Auch Yamaha und Kawasaki machten sich in diesem Bereich einen Namen. Absatzmarkt waren die USA, hier tauchten die Fahrzeuge zuerst auf. Einen großen Auftritt hatten sie in dem James-Bond- Film „Diamantenfieber“ von 1971, in dem Hauptdarsteller Sean Connery sich mit dem Gefährt eine Verfolgungsjagd durch die Wüste liefert. Die Dreiräder waren tatsächlich zunächst nur als Freizeitfahrzeuge für die südkalifornischen Wüsten gedacht. Die Fahrwerksgeometrie dieser Dreiräder war wenig sicher. Die Motorkraft wurde auf eine starre Hinterachse ohne Schwinge übertragen, auf der zugleich das meiste Gewicht des Fahrers lagerte. Diese Aufgabe mussten sie Ballonreifen übernehmen. Folge dieser simplen Konstruktion waren zahlreiche schwere Unfälle in den USA. Die Verbraucherschützer setzten ein Vertriebsverbot durch. Da der Markt jedoch zu lukrativ schien, entwickelte Suzuki das erste vierrädrige Quad, die Suzuki LT 125.

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