Doping : Auch der Schwimmsport hat ein Dopingproblem

Nach Ansicht von Olympiasiegerin Britta Steffen ist der Schwimmsport definitiv nicht dopingfrei. Sie fordert einen Ortungschip für die Athleten.

Britta Steffen
Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen. -Foto: dpa

Nach Meinung von Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat auch der Schwimmsport ein Dopingproblem. "Der Schwimmsport ist definitiv nicht frei davon", sagte die Berlinerin auf einem internationalen Anti-Doping-Forum in der Hauptstadt.

Die 25-Jährige wies auf ein grundsätzliches Problem bei unangemeldeten Trainingskontrollen hin: "Es ist sehr schwer, im voraus genau anzugeben, wo man an einem bestimmten Tage tatsächlich ist." Die Studentin empfahl einen "Chip am Schlüsselbund oder Handy" zur besseren Ortung der Athleten.

Der vom Radsport-Weltverband UCI bereits eingeführte Biologische Pass für Blutprofile sollte auch bei den Schwimmern angewandt werden. "Wir haben nur den generellen Anti-Doping-Pass. Dieses Mehr haben wir leider nicht", erklärte Britta Steffen. (leu/dpa)