Doping im Radsport : Razzia bei Quick-Step

In Belgien haben die Doping Fahnder das Team Quick-Step aufs Korn genommen. Es wurden verbotene Substanzen gefunden. 13 Personen wurden verhört.

Quic-Step Foto: AFP
Doping-Razzia: Radsport-Team Quick-Step unter VerdachtFoto: AFP

CourtraiIm Zuge einer Doping-Razzia gegen Radprofis und Betreuer in Belgien haben die Behörden des Landes verbotene Produkte gefunden und 13 Personen verhört. Dies erklärte ein Justizsprecher in Courtrai, ohne Namen zu nennen. Belgische Medien hatten zunächst berichtet, das belgische Profiradteam Quick Step um Weltmeister Paolo Bettini und Ex-Titelträger Tom Boonen sei betroffen.

"Es ist noch zu früh, um mitzuteilen, welche Personen betroffen sind und welche möglichen Verbindungen sie zu gewissen Radsport-Mannschaften haben", sagte Gerichtssprecher Tom Janssens auf einer Pressekonferenz. Nach seinen Angaben waren rund 40 Beamte am Donnerstagmorgen an einem Dutzend Hausdurchsuchungen in Flandern und Wallonien beteiligt.

Die Führung des Quick-Step-Teams hatte überrascht auf die ersten Berichte reagiert. "Ich bin auf dem Weg nach Paris. Ich weiß von nichts und kann deswegen nichts dazu sagen", erklärte Teamchef Patrick Lefevere. Sportdirektor Wilfried Peeters sagte, er sei nicht auf dem Laufenden und rief dazu auf, die Ruhe zu bewahren. Die niederländischen Quick-Step-Profis Addy Engels und Bram Tankink erklärten, sie seien nicht betroffen und wüssten nichts von den Durchsuchungen. (mit dpa)