Der Tagesspiegel : Drei Menschen starben bei Unfall Polizei stoppte auf Autobahn Fahrerin mit 5 Promille

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Drei Menschen starben am Samstagabend bei einem Verkehrsunfall, weil ein 28Jähriger ein riskantes Überholmanöver gestartet hatte. Nach Polizeiangaben wollte Sven P. mit seinem Audi trotz Gegenverkehrs auf der Bundesstraße 158 mehrere Fahrzeuge überholen – obwohl er die Straße hinter einer Kuppe nicht einsehen konnte. Dabei stieß er frontal mit dem Peugeot einer 39-Jährigen aus Wriezen zusammen. Der Unfall ereignete sich einige Kilometer südlich von Bad Freienwalde auf schnurgerader Strecke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi gegen einen Baum geschleudert und völlig zerstört. In dem Wrack starben drei der vier Insassen: neben dem Unfallverursacher Sven P. seine Freundin Nadine F. und deren Mutter Jutta. Nur der 45 Jahre alte Familienvater Frank F. konnte mit schwersten Verletzungen geborgen werden.

Nach Polizeigangaben hatte keiner der vier Personen im Audi einen Sicherheitsgurt angelegt, zudem besaß der 1988 gebaute Wagen keine Airbags. Beide Sicherheitssysteme haben den Insassen des Peugeots bei diesem Zusammenstoß das Leben gerettet. Die 39-jährige Brigitte B. aus Wriezen und ihr 21 Jahre alter Sohn kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Dem Unfallverursacher soll jetzt eine Blutprobe entnommen werden, um zu klären, ob Alkohol eine Rolle gespielt hat. Zuletzt waren Anfang Oktober bei Gartz drei Menschen bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Damals rasten sechs Jugendliche mit ihrem Auto an einen Baum, drei starben, weil sie die Sitze für eine große Lautsprecherbox ausgebaut hatten.

Bei einem weiteren Unfall am Wochenende starb bei Rathenow ein 47-Jähriger, der mit seinem Wagen gegen einen Straßenbaum gerast war. Dem Toten wurde eine Blutprobe entnommen.

Rechtzeitig vor einem Unfall zog die Autobahnpolizei auf der A 115 eine 41-jährige Berlinerin aus dem Verkehr. Die Frau benötigte alle drei Spuren – ein Alkoholtest ergab erstaunliche 4,99 Promille. Ha

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