Der Tagesspiegel : Ein Räuber zwischen Grönland und Brandenburg

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GESCHICHTE

Der Atlantische Lachs war bis ins 20. Jahrhundert auch in Deutschland heimisch. Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts war er eine Haupteinnahmequelle der Elbe-Prignitz-Fischer im Nordwesten Brandenburgs. Überfischung und Flussregulierung führten zu seinem Aussterben in Deutschland.

WANDERUNG

Bis zu 1,50 Meter lang kann der Atlantische Lachs werden. Der Raubfisch verbringt durchschnittlich ein bis zwei Jahre in seinen Nahrungsgründen vor Grönland, den Färöer-Inseln und Island. Danach kehren die Lachse im Spätherbst zu ihren Geburtsstätten in den Flüssen Europas und Nordamerikas zurück, um dort zu laichen.

FORTPFLANZUNG

Die Rückreise ist für die Tiere dann allerdings sehr anstrengend, zumal sie im Süßwasser der Flüsse zumeist keine Nahrung mehr aufnehmen. Wegen ihrer Erschöpfung schaffen es die Lachse deshalb nach Eiablage und Befruchtung nur noch selten wieder zurück ins offene Meer. mat

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